Kryptowährungen Handeln

Vorstellung der Währung Qtum

5th November 2018 Kryptowährungen Handeln No comments

Was ist Qtum?

Qtum ist eine kryptische Währung, welche eine Mischung aus den bekannten kryptischen Währungen Bitcoin und Ethereum ist.
Dabei hat Qtum eine Architektur, welche solide ist und gleichzeitig auch verschiedene dynamische Möglichkeiten. Qtum ist ein Newcomer, welcher die kryptische Währung in der Wirtschaftswelt populär machen soll. Dabei wird Qtum als Blockchain Lösung angeboten. Allerdings ist Qtum noch kein fertiges System, sondern nur ein Konzept.

Qtum wird wie Quantum ausgesprochen und bietet zwei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Dabei werden bei der ersten Möglichkeit bestehende kryptische Währungen wie Bitcoin und Ethereum miteinander zu verknüpfen und auszutauschen. Dies sollte in einem neuen Blockchain erfolgen.
  2. Bei der zweiten Möglichkeit, geht es einfach darum, dass Qtum eine Kryptowährung ist, welche Profit erwirtschaften soll, um die Erste Möglichkeit auch zu finanzieren.

Qtum wurde dabei von der Firma Qtum Foundation aus Singapur erdacht. Daher ist Qtum auch erstmals auf dem asiatischen Markt beheimatet. Dennoch wird Qtum auch weltweit gehandelt und soll genauso international agieren wie die bekannten Blockchains.

Als Crowdfunding Projekt hat Qtum dennoch im Rahmen eines Initial Coin offering 2017 hohe Summen an Ether und Bitcoin erwirtschaftet. Dies geschah also in einem offenen Verkauf von Qtum Tokens. 100 Millionen QTUM sind verfügbar. Dabei wurden 51% davon in Umlauf gebraucht. Das Unternehmen behält sich 49% zur internen Nutzung.

Welches Potential hat der Kurs?

Qtum kann in einigen Gebieten zur Anwendung kommen. Dabei soll es laut Erfinder hauptsächlich für Geschäftsanwendungen mit einer öffentlichen Blockchain genutzt werden. Dies können folgende Anwendungsgebieten sein:

  • Finanzen
  • Logisitk
  • Produktion
  • Fälschungssicherheit
  • Mobiltelefone

Potential ist also durchaus bei Qtum vorhanden und wird auch noch in Zukunft weiter steigen. Die Geschäftswelt kommt auf lang oder kurz nicht ohne kryptische Währungen aus. Ein System, welches die bekanntesten Kryptowährungen miteinander verknüpfen kann, wird dann auf Dauer sehr gefragt sein.

Wo kann man die Währung kaufen?

Um zu erfahren, wo man die kryptische Währung Qtum kaufen kann, muss man erst einmal verstehen, wie Qtum funktioniert.
Qtum hat eben den Zweck, die blockchains Ehtereum und Bitcoin zu verbinden. Qtum muss dabei Entscheidungen fällen können. Dies betrifft vor allem die Buchführung. Hintergrund dazu ist, dass Ethereum auf Guthaben beruht und Bitcoin UTXOs nutzt. Qtum folgt dabei auch den UTXOs, da Bitcoin bereits seit langer Zeit erfolgreich ist. Auch sind UTXOs leichter durch ein Blockchain zu verifizieren. Saldos sind schwieriger zu verifizieren.

Was ist Qtum

Erklärung der kryptischen Währung Qtum

Um Qtum zu kaufen, muss man sich zwischen zwei Optionen entscheiden.

  1. Die erste Möglichkeit ist der Broker Captial.com. Hier kann besonders auf die steigenden und sinkenden Qtum Kurse gesetzt werden. Auch ist hier eine Möglichkeit zum Vergleich mit dem US Dollar möglich. Auch mobile Apps werden hierfür zur Verfügung gestellt. Dabei geht es nicht um einen echten Kauf von der kryptischen Währung Qtum, sondern mehr um das Spekulieren auf verschiedene Kursentwicklungen. Dies wird in der Fachsprache auch Absichern oder Hedgen genannt, da Coins Besitzer Verluste vermeiden können, indem sie auf Kurseinbrüche setzen.
  2. Qtum selbst kann auf Plattformen wie Bitfinex oder Binance gekauft werden. Hier kann auch mit Qtum gehandelt werden. Es sollte aber beachtet werden, dass für den Umtausch Gebühren entstehen. Deshalb sollten auch die Gebühren der einzelnen Plattformen miteinander verglichen werden. Auch ist die Zahlungsmöglichkeit auf den Plattformen unterschiedlich geregelt.

So kann auf manchen Plattformen nur mit Bitcoin oder auch anderen kryptischen Währungen bezahlt werden. Zahlung mit Fiatgeld ist eher unüblich auf solchen Plattformen.

Das beste Beispiel hierfür bietet die Krypto Börse HitBTC. Dort kann man zwar Qtum Coins für seine Wallet erwerben, aber eben nur in einer Exchange gegen andere Währungen wie beispielsweise dem Bitcoin oder Ethereum. Wie genau dieser Exchange funktioniert zeigt die Anleitung auf Kryptopedia.

Daher sollte man sich auch vor dem Kauf von Qtum hier genau erkundigen, was man gegen die Währung eintauschen möchte. Wenn vor dem Kauf von Qtum aber trotzdem erst Devisen gekauft werden müssen, so ist dies vor allem über Coinbase sehr schnell möglich und auch sehr einfach.

Lohnt sich ein Investment?

Ob sich für einen selbst ein Investment in eine kryptische Währung lohnt, muss jeder für sich selbst wissen. Kryptische Währungen, auch Qtum, werden in der Finanzwelt und auch in der Wirtschaftswelt immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dadurch werden auch die Werte der kryptischen Währungen immer weiter ansteigen.

Allerdings sollte man dabei auch beachten, dass Qtum nach wie vor noch ein Konzept und ein Crowdfunding Projekt ist und noch kein fertiges Produkt. Hier kann besonders in den nächsten Jahren noch sehr viel geschehen. Für risikofreudige Anleger ist aber Qtum mit Sicherheit breites jetzt gut geeignet. Auch in der Wirtschaftswelt kann es schon sehr erfolgreich eingesetzt werden.

Fazit

Das Qtum noch kein fertiges Produkt ist, ist hier natürlich noch viel Unsicherheit vorhanden. Qtum muss sich erst in der Wirtschaftswelt und auch in der Welt der kryptischen Währungen etablieren und beweisen. Noch ist der Ansatzpunkt hinter Qtum sehr theoretisch. Da es sich auf noch im ein nicht abgeschlossenes Projekt handelt, ist ein großes Risiko mit Qtum verbunden.

Hard und Soft Fork  bei Kryptowährungen

4th November 2018 Kryptowährungen Handeln No comments

Kryptowährungen – Hard Fork vs. Soft Fork

Was ist ein Hard Fork?

Kryptowährungen haben unübersehbar das letzte Jahr massiv geprägt und waren vor allen Dingen am Jahresende in aller Munde. Dabei ist ein Großteil der Menschen mit einer Menge Fachwörter konfrontiert worden, sodass einige Leute schnell die Übersicht verloren haben und sich nicht mehr in der Materie zurechtfinden konnten. Sicherlich ist dem ein oder anderen dabei auch der Begriff “Hard Fork” zu Ohren gekommen.

Das englische Wort “Fork” lässt sich dabei mit dem deutschen Begriff “Gabelung” übersetzen. Und dies beschreibt den Prozess des Hard Forks auch ziemlich genau. Grundlegend ist dafür die Blockchain, auf welcher Kryptowährungen basieren. Verallgemeinert stellt eine Blockchain eine dezentralisierte Datenbank dar, welche vor nicht legitimierten Eingriffen und Veränderungen geschützt ist.

Doch genau dies führt zu dem Problem, dass auch niemand direkt das Recht hat, den Softwarecode oder Parameter der Datenbank zu ändern und anzupassen. Doch wie jede Software braucht auch eine Blockchain Updates, um wechselnden Ansprüchen gerecht zu werden.

Und genau diesen Zweck erfüllt ein Fork. Bei einem Hard Fork gibt es eine massive Änderung im Protokoll der jeweiligen Kryptowährung, welche von allen Miner akzeptiert werden muss. Dabei kann keine alte Minersoftware mehr verwendet werden, sondern es muss sofort die Software des Miners überspielt werden, damit die neuen Blöcke der Blockchain erkannt werden.

Bei einem Hard Fork gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten des Verlaufs. Bei der ersten Möglichkeit finden die Miner einen Konsens und akzeptieren alle die Protokolländerungen der Blockchain, was zur Folge hat, dass die alte Blockchain ausstirbt und lediglich die Neue fortgeführt wird. Dies ist jedoch lediglich in den seltensten Fällen der Fall. Meistens gibt es keinen klaren Konsens, was zur Konsequenz hat, dass die alte und die neue Blockchain verfügbar sind.

Je nach Veränderung im Code hat dies zur Folge, dass man auf der neuen Blockchain mit Hilfe seines alten Private Keys, den Zugriff auf die gleiche Anzahl an Coins hat, wie auf der alten.

Was ist ein Soft Fork?

Ein Soft Fork ist vereinfacht ausgedrückt die kleinere und weniger aufwendigere Variante des Hard Forks. Dabei gibt es nur kleine Veränderungen im Protokoll einer Kryptowährung, welche mit dem Update einer normalen Software vergleichbar sind. Sie werden beispielsweise verwendet, um neue Regeln einzuführen oder Signierungsalgorithmen anzupassen oder zu verändern.

Ein Soft Fork muss dabei nur von 51 Prozent der Miner akzeptiert werden und ist abwärtskompatibel. Dies bedeutet, dass die Miner nicht zwangsläufig ein Update machen müssen und auch noch mit der alten Software einen Zugang zum Netzwerk haben. Falls nicht genügend Leute die neuen Regeln akzeptieren, führt dies dazu, dass die beiden Blockchains parallel zueinander laufen.

Welche Gemeinsamkeiten gibt es?

Offensichtlich, haben ein Hard Fork und ein Soft Fork viele Gemeinsamkeiten und unterscheiden sich lediglich in wenigen Punkten. Bei beiden Methoden werden Änderungen am Protokoll einer Blockchain vorgenommen, welche neue Regeln und Updates einführen. Zudem kann dies in beiden Fällen zu einer Aufspaltung der Datenbank führen, wenn es Unstimmigkeiten bei der Übernahme gibt.

Folglich ist eine weitere Gemeinsamkeit, dass man in jedem Fall einen Konsens benötigt, um die Veränderung legitim einzuführen. Des Weiteren wird ein Hard Fork beziehungsweise Soft Fork im Normalfall zur Weiterentwicklung, dem Schutz und der Sicherheit der Technologie durchgeführt und sind somit genauso notwendig, wie das Update einer normalen Software.

Hard Fork beim Bitcoin

Wenn man sich bereits eine längere Zeit mit Bitcoin beschäftigt, ist einem sicherlich bereits aufgefallen, dass auch die größte und populärste Kryptowährung bereits mehrere Hard Forks erlebt hat. Die beiden erfolgreichsten Beispiele sind dabei der Bitcoin Cash und der Bitcoin Gold Hard Fork. Bei beiden Hard Forks wurde die maximale Anzahl an verfügbaren Coins und grundlegende Daten beibehalten.

Aus diesem Grund können sich Bitcoinbesitzer, welche bereits vor den jeweiligen Hard Forks im Besitz von Bitcoins waren, an einem gleichnamigen Besitzanteil an Bitcoin Cash und Bitcoin Gold erfreuen. Somit hat alleine der Bitcoin Cash Hard Fork einem Bitcoinbesitzer zum aktuellen Zeitpunkt ungefähr 10% Gewinn eingebracht.
Bitcoin Gold Vorteile nach ForkEin weiterer Grund dieser Hard Forks war aber vor allen Dingen die Absicht Fehler und Probleme bei Bitcoin zu verbessern und an die Weiterentwicklung des Marktes anzupassen. Bei Bitcoin Cash wurde dabei der Fokus vor allen Dingen auf die Optimierung der Blockzeit und Blockgröße Wert gelegt, um die Skalierbarkeit des Netzwerkes zu sichern und hohe Transaktionskosten oder Transaktionszeiten zu verhindern.

Die Beliebtheit und das Wachstum dieser Hard Forks bestätigt, dass sie nicht nur als billige Kopie abgestempelt werden dürfen, sondern eine ernsthafte Konkurrenz für die ihnen zugrundeliegende Kryptowährung darstellen können.

Hard Forks gab es jedoch nicht nur bei der größten Kryptowährung Bitcoin, sondern auch der zweitgrößten Blockchain Ethereum, welche ein Hard Fork von Ethereum Classic ist. Somit sind Hard Forks im Bereich der Blockchaintechnologie definitiv ein alltägliches Werkzeug, um Dinge zu verändern und verbessern.

Abschließende Anmerkung zu Forks

Wie bereits herausgestellt, sind Hard Forks und Soft Forks eine unumgehbare Methode, um den Code einer Blockchain anzupassen und neue Regeln einzuführen. Im Vordergrund steht dabei der Konsens der Miner und des Netzwerks, welcher grundlegend für eine erfolgreiche Implementierung der Veränderungen ist.

Als Nutzer von Kryptowährungen sollte man jedoch in jedem Fall bei Hard Forks immer genau hinsehen, da die Gefahr besteht, dass eine zweite Blockchain lediglich eine einfache Kopie ist, welche keine nennenswerten Verbesserungen aufweist und möglicherweise lediglich als eine Methode fungiert, um einfach Geld zu verdienen. So schätzt Kryptopedia.org die Forks bei Bitcoin als erfolgsversprechender ein als beispielsweise die bei Ethereum. Denn im Vordergrund sollte bei jedem Update auch der Sinn und Zweck stehen, welcher für das gesamte Netzwerk hilfreich und produktiv sein sollte.